Seis-Seiser Alm Bahn AG

Über uns

Ein Unternehmen. Viele Aufgaben.

Wir sind ein regional tätiges Unternehmen mit Hauptaugenmerk auf den unkomplizierten Personentransport auf die Seiser Alm. Wir sorgen für ein gut funktionierendes Verkehrsnetz und bewirtschaften den verfügbaren Parkraum. Als Betreiberin der Seiser Alm Bahn und des Seiser Alm Express beleben wir das Schlerngebiet und reduzieren den Verkehr auf die Seiser Alm. Mit unseren weiteren Geschäftsbereichen und unserer übergreifenden Tätigkeit verstehen wir uns als lokaler Akteur im Sinne von Qualität und Verantwortung.

Unsere Geschichte

Mit der Zeit gewachsen

„Man wächst mit seinen Aufgaben.“ Dieses Sprichwort beschreibt unseren Weg sehr treffend. Über die Jahrzehnte sind wir an immer neuen Herausforderungen gewachsen, haben uns weiterentwickelt, neue Fähigkeiten erworben und weitere Geschäftsbereiche erschlossen. Als lokales Unternehmen haben wir die Möglichkeit unser Umfeld mit viel Engagement und Verantwortung mitzugestalten. Dabei liegen uns Kundenorientierung und Qualität besonders am Herzen.

Chronik der Seiser Alm Bahn

Die Herausforderung

Die große Beliebtheit der Seiser Alm war über die Jahre ein viel diskutiertes Thema in Südtirol. Mit dem Anstieg des Besucheraufkommens wurde der Autoverkehr auf die Alm zunehmend problematisch. Staub, Parkplatzmangel und die enorme Umweltbelastung durch den Individualverkehr gefährdeten die Lebensqualität der Anwohner und den empfindlichen Naturraum der Seiser Alm. Eine Lösung für einen verkehrsberuhigten Zugang zur Alm war unumgänglich.  

Gründung und Entwicklung

Unser Einsatz für die Seiser Alm reicht lange zurück. Ausgehend vom Arbeitskreis zur Verwirklichung der Umlaufbahn wurde 1989 die Aktiengesellschaft als Seis-Seiseralm Umlaufbahn AG gegründet. Im selben Jahr befürwortete die Landschaftsschutzkommission den Bau der Aufstiegsanlage von Seis nach Comptasch. 1992 genehmigte die Landesregierung den landschaftlichen Gebietsplan für die Seiser Alm. Doch der Weg zur im Gebietsplan vorgesehenen Umlaufbahn war noch lang.

Übergangsregelungen vor dem Bau

Die Vorschriften für den Straßenverkehr und für die Parkplätze wurden verschärft. Da die Tiefgarage in Compatsch noch nicht fertiggestellt war, mussten alternative Parkmöglichkeiten bereitgestellt werden. Der Rückbau der Parkplätze auf der Alm wurde durch einen Ausbau des Busdienstes ausgeglichen. 1995 erstellten Experten einen Umweltverträglichkeitsbericht, der die Errichtung der geplanten Anlage genehmigte. Im Jahr 1999 stellte die Landesregierung die Seilbahnkonzession aus.

Die Bauphase

2001 fiel der Startschuss für die Bauarbeiten. Diese waren von mehreren Herausforderungen geprägt. So blieb beispielsweise der Sondertransport mit dem 170 Tonnen schweren Zugseil auf der Straße zwischen St. Ulrich und dem Panider Sattel stecken und erreichte die Baustelle erst im zweiten Versuch. Diese und weitere Schwierigkeiten konnten jedoch erfolgreich gemeistert werden. Die Umlaufbahn war endlich betriebsbereit.

Die Wende zur sanften Mobilität

Nach langen Debatten markierte das Jahr 2003 die entscheidende Zäsur. Am 15. August wurde die Umlaufbahn in Betrieb genommen. Bereits am ersten Tag nutzten über 1.000 Fahrgäste die neue Anlage. Knapp zwei Wochen später wurden 10.000 Gäste gezählt. Bis heute werden jährlich über 1,5 Millionen Menschen befördert. 
Die Inbetriebnahme war eng mit der Sperrung der Zufahrtsstraße für den Individualverkehr verknüpft. Trotz Widerständen aus Wirtschaftskreisen wurde dieser mutige Schritt gewagt. Seither übernimmt die Bahn neben ihrer Transportfunktion auch Aufgaben, die zur Umsetzung konkreter Naturschutzmaßnahmen im Gebiet beitragen.

Der Mehrwert

Durch die schnelle und komfortable Verbindung auf die Seiser Alm und die Regulierung des Autoverkehrs konnte der motorisierte Individualverkehr reduziert werden. Insgesamt konnten dadurch über 5,75 Millionen Autokilometer vermieden werden.* Der Fokus liegt in Zukunft auf der Digitalisierung der Gästeströme und der Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs, um den Individualverkehr weiter zu verringern.

* Quelle: Interne Erhebung der Seis-Seiser Alm Bahn AG auf Basis der jährlichen Fahrgastzahlen im Vergleich zum Individualverkehr.

Bewerbung für:

Präsidenten der Seis-Seiser Alm Bahn AG

Alexander Egger
(1989 – 2004)
Arno Kompatscher
(2004 – 2013)
Alexander Egger
(2013 – 2026)
Stefan Tröbinger
(seit 25.03.2026)

Unsere Geschäftsbereiche

Wir fördern lokales Wachstum

Als Seis-Seiser Alm Bahn AG sind wir in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig. Neben der Seiser Alm Bahn und dem Seiser Alm Express kümmern wir uns um die Bewirtschaftung des Parkraums. Darüber hinaus betreiben wir den Dorflift und das Hotel Lamm in Kastelruth sowie den Feinkostladen Südtirol Products und das Restaurant Santners an der Talstation der Seiser Alm Bahn.

Dorflift Kastelruth

Der Schlepplift und das Förderband sind für Kinder gedacht, die erste Erfahrungen im Skisport sammeln möchten. Ein kleiner Funpark sorgt außerdem für Unterhaltung.

Hotel Lamm

Das Hotel Lamm in Kastelruth bietet Wellness der Extraklasse und eine Gourmetküche mit Südtiroler Spezialitäten. Das historische Gebäude stammt aus dem Jahr 1670.

Südtirol Products

Der Feinkostladen ist ein Treffpunkt für Genießer. Über 80 Produzenten bieten Südtiroler Produkte an – mit Fokus auf das Schlerngebiet. Zudem finden Verkostungen statt.

Restaurant pizzeria SANTNERS

Das Santners ist ideal für Feiern, Geburtstage und Feste. Serviert werden Pizzas, Südtiroler Spezialitäten, italienische Klassiker und internationale Gerichte.

Fakten zur Seiser Alm Bahn

6 M/S

Fahrgeschwindigkeit

16

Personen pro Kabine

10

Stützen

13 Min

Fahrzeit

4.000

Personen pro Stunde

108

Kabinen

842 m

Höhenunterschied

800

Parkplätze im Freien

1,5 Mio.

Fahrgäste pro Jahr